"Friede und Sicherheit"
Vorbereitung auf die Apokalypse
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Alle im deutschen Text zitierten Bibelstellen sind der Einheitsübersetzung der Bibel entnommen
Einleitung
Der Tag des Herrn (Das Jüngste Gericht)
Israel und die Zerstörung von Damaskus
Die Magog-Invasion Israels
Die Gründung der Magog-Allianz
Die Amerikanische Invasion des Irak
Der Aufstieg der TurkeiEinleitung
Dieser Artikel soll erklären, wie die gegenwärtigen Ereignisse die Voraussetzungen für "Frieden und Sicherheit", die dem Tag des Herrn (dem Jüngsten Gericht) vorausgehen, schaffen. Der zu erwartende Krieg im Irak, die Rolle Israels und Syriens und die Lage in der Türkei spielen dabei eine große Rolle. Zuerst holen wir uns die Hinweise für den Beginn des Jüngsten Gerichtes im Buch der Offenbarung des Johannes, zeigen, was es mit der Entrückung und Auferstehung der Gläubigen auf sich hat, und beschäftigen uns dann mit einigen Prophezeiungen im Alten Testament, die uns helfen könnten, die Lage im Mittleren Osten vor der Apokalypse zu erklären.
Der Tag des HerrnDas Jüngste Gericht wird zu einer Zeit beginnen, wenn die Welt im Allgemeinen und Israel im Besonderen eine Zeit relativer Ruhe und Stabilität erleben. Dies wird sehr deutlich vom Apostel Paulus vorausgesagt, der eigentlich nur die Worte Jesu wiederholt hatte. Paulus beginnt seine Vorhersagen mit der Beschreibung der Entrückung und Auferstehung lebender und toter Gläubiger und bringt dies in Zusammenhang mit dem Tag des Herrn. Es ist dies das Jüngste Gericht und Paulus behauptet, es würde plötzlich und katastrophal beginnen, wenn es von der Welt am wenigsten erwartet wird:
Denn dies sagen wir euch nach einem Wort des Herrn: Wir, die Lebenden, die noch übrig sind, wenn der Herr kommt, werden den Verstorbenen nichts voraushaben. Denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen, wenn der Befehl ergeht, der Erzengel ruft und die Posaune Gottes erschallt. Zuerst werden die in Christus Verstorbenen auferstehen; dann werden wir, die Lebenden, die noch übrig sind, zugleich mit ihnen auf den Wolken in die Luft entrückt, dem Herrn entgegen. Dann werden wir immer beim Herrn sein. Tröstet also einander mit diesen Worten! Über Zeit und Stunde, Brüder, brauche ich euch nicht zu schreiben. Ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn kommt wie der Dieb in der Nacht. Während die Menschen sagen: Friede und Sicherheit!, kommt plötzlich Verderben über sie wie die Wehen über eine schwangere Frau, und es gibt kein Entrinnen. Ihr aber, Brüder, lebt nicht im Finstern, so dass euch der Tag nicht wie ein Dieb überraschen kann. Ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören nicht der Nacht und nicht der Finsternis. Darum wollen wir nicht schlafen wie die anderen, sondern wach und nüchtern sein. Denn wer schläft, schläft bei Nacht, und wer sich betrinkt, betrinkt sich bei Nacht! Wir aber, die dem Tag gehören, wollen nüchtern sein und uns rüsten mit dem Panzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf das Heil. Denn Gott hat uns nicht für das Gericht seines Zorns bestimmt, sondern dafür, dass wir durch Jesus Christus, unseren Herrn, das Heil erlangen. ( 1. Thessalonicher 4:15-5:9 Einheitsübersetzung)
Vergleichen Sie diese Worte des Paulus mit jenen Jesu, wie sie in Lukas 21:34-36 geschrieben stehen:
Nehmt euch in acht, dass Verschwendung und Trunkenheit und die Sorgen des Alltags euch nicht verwirren und dass jener Tag euch nicht plötzlich überrascht, so wie man in eine Falle gerät; denn er wird über alle Bewohner der ganzen Erde hereinbrechen. Wacht und betet allezeit, damit ihr allem, was geschehen wird, entrinnen und vor den Menschensohn hintreten könnt.
Paulus spricht vom Tag des Herrn als einen Tag, der "wie ein Dieb in der Nacht" und "plötzlich" mit großer Zerstörungskraft kommen wird. Jesus warnte vor "diesem Tag " und sagte, dass die Unwissenden von ihm überrascht werden würden und er würde "wie eine unerwartete Falle zuschnappen". Die Ähnlichkeiten sind augenscheinlich: Jesus und Paulus reden vom selben Ereignis.
Jesus behauptet auch, dass die Situation auf der Erde stabil sein würde und "Verschwendung, Trunkenheit und die Sorgen des Alltags" die Hauptbedrohungen für die Errettung der Menschheit sein würden. Auch Paulus spricht im 1. Tessalonicher 5:7 von Trunkenheit. Jesus erklärt, dass wir uns vom Druck dieser Welt nicht unterkriegen und von den guten Dingen, mit denen uns diese Welt locken will, nicht ablenken lassen dürfen. Verschwendung heißt übermäßiger Genuss im Besonderen von Essen und Trinken und die KJV (King James Version) verwendet den Ausdruck "Übermaß", was das selbe bedeutet. Offensichtlich beziehen sich Jesu Warnungen nicht auf eine Zeit nach dem Jüngsten Gericht mit Hungersnöten und Katastrophen, sondern er spricht über die Versuchungen vor dem Gericht und seinem unerwarteten Ausbruch.
Jesus sagte, dass wir immer auf der Hut sein sollten, damit wir "all dem, was passieren wird, entfliehen" können. Paulus wendet sich an die Kirche in Thessaloniki als Gläubige, die nicht in der Finsternis leben und deswegen vom Tag des Herrn nicht überrascht werden werden. Jesus sagt, dass treue Gläubige, die auf der Hut bleiben, tatsächlich all dem entkommen werden, während Paulus die andere Seite anführt, dass nämlich Ungläubige den Zerstörungen am Tag des Herrn "nicht entkommen werden".
Beide Passagen beinhalten überzeugende Elemente, die auf das sechste Siegel der Offenbarung als Beginn des Tages des Herrn hinweisen und als den Zeitpunkt, an dem Wiedergeburt und Entrückung der Gläubigen stattfinden. Erinnern wir uns daran, dass Paulus in der obigen Passage deutlich gemacht hat, dass Auferstehung und Entrückung dem Tag des Herrn mit einem katastrophalen Einstieg aber zu einer Zeit "des Friedens und der Sicherheit" vorausgehen würden.
Es gibt zahlreiche Prophezeiungen, die das Beben der Erde - wie in Offenbarung 6:14 beschrieben - als Beginn des Tages des Herrn bezeichnen. Dem voraus geht eine verdunkelte Sonne und ein blutroter Mond in Kap. 6:12, was laut 2:31 dem Tag des Herrn vorausgeht und dem in Offenbarung 6:17, dass die Menschen auf der Erde rufen, der Tag des Zorns Gottes habe begonnen. Weitere Hinweise, dass das Edbeben in Offenbarung 6:14 den Beginn des Tages des Herrn kennzeichent, finden Sie im Beitrag "Entering the Apocalypse," der diese Details genauer beschreibt.
Wenn der Tag des Herrn mit Offenbarung 6:14 beginnt, müssen Auferstehung und Entrückung dem vorausgehen. In Offenbarung 6:12-7:8 beschreibet Johnannes, der Jünger Jesu, der die Offenbarung aufgezeichnet hat, die Auswirkungen des sechsten Siegels auf die Erde. Die wichtigste Veränderung im Himmel von der Öffnung des sechsten Siegels in Kapitel 6:12 an bis nach den Auswirkungen auf die Erde ist die, dass eine große Schar Gläubiger scheinbar aus dem Nichts erscheint und vor Gottes Thron steht:
Danach sah ich eine große Schar aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen, die niemand zählen konnte. Sie standen in weißen Gewändern vor dem Thron und vor dem Lamm und trugen Palmzweige in den Händen. Sie riefen mit lauter Stimme: Die Rettung kommt von unserem Gott, der auf dem Thron sitzt und von dem Lamm. Und alle Engel standen rings um den Thron, um die Ältesten und die vier Tiere. Sie warfen sich vor dem Thron nieder, beteten Gott an und sprachen: Amen, Lob und Herrlichkeit, Weisheit und Dank, Ehre und Macht und Stärke unserem Gott in alle Ewigkeit. Amen. (Offenbarung 7:9-12)
Jesus sagte, dass die, die beten und sich nicht von den Versuchungen und Annehmlichkeiten dieser Welt verleiten lassen, "all dem, was geschehen wird, entkommen" würden, "um vor dem Menschensohn zu stehen". Die große Anzahl von Gläubigen ist die Erfüllung dieses Versprechens und die Gläubigen stehen im Himmel vor dem Thron Gottes und vor dem Lamm, das der Menschensohn, Jesus Christus, ist. Paulus sagt auch, dass wir bei der Entrückung unserem Herrn begegnen werden und dass wir danach "für immer mit unserem Herrn zusammen sein werden". Der "Herr" in diesem Zusammenhang (1. Thess. 4:17), ist Jesus Christus, unser Erlöser.
Abschließend bekräftigen wir noch unsere Schlussfolgerung, dass das sechste Siegel die Zeit der Entrückung und Auferstehung und den Beginn des Tages des Herrn kennzeichnet, mit der Aussage des Paulus über den Zusammenhang von Gläubigen und Ungläubigen und dem Tag des Herrn. Er sagte: "Denn Gott hat uns nicht für das Gericht seines Zorns bestimmt, sondern dafür, dass wir durch Jesus Christus, unseren Herrn, das Heil erlangen." "Das Heil erlangen" bezieht sich in diesem Zusammenhang nicht unbedingt auf eine geistige Erlösung sondern auf eine physische Erlösung vom Tag des Herrn. Wir werden gerettet werden! Wir werden dem Tag des Herrn entkommen und vor Gottes Zorn bewahrt werden (1.Thess. 1:10). Wenn die große Schar im Himmel erscheint, preist sie Gott mit den Worten: "Die Rettung kommt von unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und von dem Lamm!"
Für die Ungläubigen ist die Situation auf der Erde genau umgekehrt. Nach dem Tag des Herrn beginnen sie zu rufen: "Denn der große Tag des Zornes [Gottes] ist gekommen und wer kann dem widerstehen?!" Es ist genau so, wie wie es Paulus für den Tag des Herrn vorausgesagt hat. Die Gläubigen werden "das Heil erlangen" und die Ungläubigen "das Gericht seines Zorns." Die Gläubigen werden in den Himmel gebracht werden, um dem Tag des Herrn zu entgehen, während die Ungläubigen auf der Ede bleiben werden, um Gottes Zorn zu erfahren.
Die heute am weitesten verbreitete Interpretation unter den amerikanischen Evangelikalen ist die, dass Entrückung und Auferstehung nicht innerhalb des sechsten Siegels stattfinden, sondern schon bevor das erste Siegel aufgebrochen wird und dass die Kirche im Himmel durch die vierundzwanzig Ältesten aus Offenbarung 4:4 repräsentiert wird. Dies ist die übliche Theorie über die Entrückung vor dem Jüngsten Gericht. Es gibt viele Argumente gegen diese Interpretation, wir wollen uns aber nur auf zwei konzentrieren. Erstens einmal "stehen" die vierundzwanzig Ältesten nicht "vor dem Menschensohn", wie es uns Jesus für die, die dem Tag des Herrn entkommen, vorausgesagt hat. Die vierundzwanzig Ältesten sitzen. Zweitens treten die vierungzwanzig Ältesten zu einer Zeit im Himmel auf, wenn Jesus Christus nicht anwesend ist. Die vierundzwanzig Ältesten stehen nicht vor dem Menschensohn, sie sitzen vor dem Vater. Dann warten sie auf das Erscheinen des Menschensohnes, was erst später in Offenbarung 5:6 geschieht. Wird dies das Schicksal der Kirche, der Braut Gottes, bei unserer Entrückung in den Himmel sein? Werden wir mit verschränkten Armen im Himmel sitzen und mit den Füßen wippend auf das spätere Erscheinen unseres Herrn warten? Ich glaube nicht. Laut Paulus werden wir entrückt, um unserem Herrn in den Lüften zu begegnen und dann "für immer mit dem Herrn beisammen" sein. Die vierundzwanzig Ältesten repräsentieren nicht die Kirche. Nur die große Schar aus Offenbarung 7 ist eine präzise Erfüllung der Vorhersagen für die Entrückung der Kirche.
Die Theorie über die Entrückung vor dem Jüngsten Gericht ist der zweite große Irrtum, indem man den Beginn der sieben Jahre des Gerichtes (die 70. Woche bei Daniel) mit der Öffnung des ersten Siegels festlegt. Unser Prophezeiungsmodell einer Entrückung zur Zeit des Roten Mondes platziert die 70. Woche Daniels nach dem Erschallen der ersten Trompete, wohin sie wesentlich besser passt. Die Entrückung findet in der Tat vor dem Gericht statt, aber nicht bevor die ersten vier Siegel geöffnet sind, was zu den berüchtigten vier Reitern der Apokalypse führt, die, wie Jesus bei Matthäus 24:3-8 (siehe "Entering the Apocalypse") zum Ausbruch des Gerichtes gehören. Das fünfte Siegel beschreibt dann die vergangenen Plagen und sagt die künftigen voraus. Dann weist es auf eine mögliche Auferstehung hin (6:11a), auf die die Öffnung des sechsten Siegels erfolgt. Die Entrückung findet vor dem Gericht statt, aber das Gericht beginnt nicht, bevor die Erde durch Gottes Hand bebt und nachdem Jesus das sechste Siegel öffnet.
Nach der Öffnung des sechsten Siegels betritt Jesus die Erdathmosphäre und sammelt die noch lebenden Gläubigen, um sich mit ihnen im Himmel zu treffen (1. Thess.4:17), worauf dann der Tag des Herrn mit dem Beben der Erde beginnen wird. (6:14). Nachdem alle Ungläubigen auf der Erde durch das Beben der Erde mit dem Zorn Gottes konfrontiert sind, wird Gott seine Hand ausstrecken und auf übernatürliche Weise einen Teil seines Volkes Israel retten und kennzeichnen. Diese 144.000 Israeliten sind die "Erstlingsgabe" in Offenbarung 14:4. Diese Beschreibung macht nur einen Sinn, wenn man erkennt, dass die 144.000 die ersten Menschen sind, die, nachdem alle Gläubigen zuvor entrückt worden sind, gerettet werden. Sie sind die "Erstlingsgabe" der Gerichtsperiode.
Eine weitere grundlegende Doktrin der Theorie über die Entrückung vor dem Jüngsten Gericht ist die Lehre von der "drohenden Gefahr ". Es geht darum, dass Jesus zu jeder Zeit zurückkehren könnte und die Gläubigen deshalb jederzeit für die Entrückung bereit sein müssen. Diese Lehre basiert auf dem Gedanken, dass die Bibel nichts voraussetzt, das vor der Entrückung erfüllt werden muss, weil die Bibel keine deutlichen Zeichen, die der Entrückung vorausgehen müssen, aufzeigt. Es könnte in der nächsten Minute passieren. Wir wissen es einfach nicht! Dies widerspricht effektiv den Worten von Jesus und Paulus, die im Eingangsteil dieses Artikel genannt wurden. Beide sagen, dass die Gläubigen sich des Tages des Herrn bewusst und auf ihn vorbereitet sein müssen. Jesus sagte: "Seid immer auf der Hut" und Paulus sagte, dass Gläubige "niemals in der Finsternis sind, sodass sie dieser Tag wie ein Dieb überraschen könne". Paulus sagt uns, dass wir davon wissen und dass wir nicht überrascht werden werden.
Folgen wir aber der Lehre der "drohenden Gefahr", können wir dann nichts anderes als überrascht sein, wenn die Entrückung zu jeder Zeit passieren könnte? Und wenn es keine Zeichen vor der Entrückung geben muss, warum hat uns Jesus dann gesagt, wir sollen "immer auf der Hut sein"? Auf was sollen wir achten!?
Nach meiner Meinung ist die Lehre von der "drohenden Gefahr" mangelhaft. Nur weil die Bibel keine Liste von Zeichen angibt, die unbedingt vor der Entrückung auftreten müssen, heißt es nicht, dass es keine Zeichen oder Ereignisse geben würde, die vor der Entrückung eintreten würden. Nach meinem Verständnis der Prophetie lehrt die Bibel eher eine Doktrin der "Erwartung" als eine Doktrin der "drohenden Gefahr". Uns wird deutlich gesagt, dass wir eine Entrückung erwarten sollen, dass diese bald passieren könnte und dass sie uns begreiflicherweise überraschen könnte, aber nur, wenn wir uns ihrer nicht bewusst sind. Der Rest dieses Artikels überprüft verschiedene Prophezeiungen, die uns das, worauf wir uns vorbereiten müssen, definieren könnten. Sie beziehen sich alle auf "Frieden und Sicherheit", die laut dem Apostel Paulus der Apokalypse vorangehen werden.
Israel und die Zerstörung von Damaskus
In einem vorigen Artikel "Entering the Apocalypse," auf den schon früher hingewiesen wurde, haben wir uns mit den frühen Abschnitten der Endzeitereignisse befasst. Er begründete die Rolle der ersten vier Siegel als Hinweis auf den Beginn des Gerichtes und das fünfte Siegel als Vorhersage einer großen Verfolgung der Gläubigen; einer globalen Verfolgung, die die neuen Gläubigen, die sich nach der Entrückung Christus zuwenden, zu spüren bekommen werden. Das sechste Siegel war der Schlüssel zum Verständnis des Beginns des Gerichtes und die Verbindungen zwischen dem sechsten Siegel und der ersten Trompete mit der Invasion des Magog nach Ezechiel 38-39 wurden hervorgehoben.
Es wird zur Invasion Israels durch eine Allianz muslimischer Nationen unter der Führung des Gog aus dem Lande Magog kommen, die Gott dazu veranlassen wird, global in die menschlichen Angelegenheiten einzugreifen. Das Erdbeben von Offenbarung 6:12 ist dasselbe, das in Ezechiel 38:19 beschrieben wird und das Erdbeben in Offenbarung 6:14 dasselbe, wie in Ezechiel 38:20. Weiters sind die Zerschlagung der einmarschierenden Armeen, die in Ezechiel 38:22 beschrieben wird, und das sie begleitende Feuergericht in Ezechiel 39:6 genau dasselbe Urteil wie das der ersten Trompete in der Offenbarung. Mit dem Gesagten als Hintergrund müssen wir nun die Zustände in Israel kurz vor der Magog-Invasion betrachten:
Rüste dich, halte dich bereit, du und dein ganzes Heer, das bei dir versammelt ist; sei mit ihnen auf dem Posten. Nach langer Zeit wirst du deinen Auftrag erhalten. Nach vielen Jahren wirst du in ein Land kommen, dessen Volk dem Schwert entronnen ist und aus vielen Völkern wieder auf den Bergen Israels zusammengeführt wurde, die lange verödet waren. Mitten aus allen Völkern wurde es herausgeführt, und alle leben in Sicherheit. Wie ein Unwetter ziehst du auf; wie eine Wolke, die das Land bedeckt - du und all deine Truppen und viele Völker mit dir. So spricht Gott, der Herr: An jenem Tag steigen (unheilvolle) Gedanken in deinem Herzen auf, und du ersinnst einen bösen Plan. Du sagst: Ich will gegen das ungeschützte Land hinaufziehen und die friedlichen Menschen überfallen, die dort in Sicherheit leben; alle leben sie ohne Mauern, und sie haben keine Riegel und Tore. Ich will Beute machen und plündern, ich will diese wieder bewohnten Trümmer angreifen und das Volk überfallen, das aus den Völkern zusammengeführt wurde, das sich wieder Herden und Besitz erworben hat und jetzt auf dem Nabel der Erde wohnt. Dann werden dich Saba und Dedan und die Kaufleute und Händler von Tarschisch fragen: Kommst du, um Beute zu machen? Hast du deine Heere versammelt, um zu plündern, um Silber und Gold wegzuschleppen, Herden und Besitz zu rauben und große Beute zu machen? Darum tritt als Prophet auf, Menschensohn, und sag zu Gog: So spricht der Herr: Dann, wenn mein Volk Israel sich in Sicherheit wähnt, brichst du auf. (Ezechiel 38:7-14)
Wenn die Magog-Invasion erfolgt, wird Israel in Frieden und Sicherheit leben. Es wird ein "Land ohne Mauern" sein und die Menschen leben ohne Riegel und Tore. Israel wird ein "friedliches Volk" sein und "in Sicherheit leben".
Etwas muss sich sowohl in Israel als auch in seinen Beziehungen zu den Nachbarländern radikal ändern. Heute ist Israel aufs Äußerste paranoid. Es wird auf allen Seiten von Mauern und Zäunen umschlossen und entlang der Grenze zur West Bank soll ein großer Zaun gebaut werden. Israel lebt ständig in Angst vor Attacken aus den Palästinensergebieten von Gaza im Süden und der West Bank im Osten. Entlang der gesamten Nordgrenze steht ein bewachter Zaun zum Schutz Israels gegen die ständigen Überfälle durch die Hezbollah aus dem Libanon. Das alles muss sich ändern, um eine ähnliche Situation, wie bei Ezechiel vor der Magog-Invasion beschrieben, zu schaffen.
Eine der ersten Beschreibungen bei Ezechiel lautet, dass Israel "ein Land" ist, "dessen Volk dem Schwert (= dem Krieg, Anm. d.Ü.) entronnen ist". Vielleicht ist dieser Krieg, der vor der Magog-Invasion geführt wird, die Quelle für Israels Frieden und Sicherheit. Natürlich spricht das gegen alles, was wir über den Israel-Palästina-Konflikt gesagt bekommen. Die "Experten" bei der UN und dem Council on Foreign Relations und in den liberalen Medien behaupten durch die Bank, dass Israel nur überleben kann, wenn es mit seinen palästinensischen Nachbarn Frieden schließt. Ezechiel scheint anderes vorauszusagen und seine Voraussage wird durch den Propheten Jesaja und einen Psalm Asaphs, dem Sänger, Musiker und Poeten König Davids, erhärtet. Beginnen wir mit einem Blick auf den Psalm Asaphs:
Schweig doch nicht, o Gott, bleib nicht still, o Gott, bleib nicht stumm. Sieh doch, deine Feinde toben, die dich hassen, erheben das Haupt. Gegen dein Volk ersinnen sie listige Pläne und halten Rat gegen die, die sich bei dir bergen. Sie sagen: "Wir wollen sie ausrotten als Volk; an den Namen Israel soll niemand mehr denken". Ja, sie halten einmütig Rat und schließen ein Bündnis gegen dich: Edoms Zelte und die Ismaeliter, Moab und die Hagariter, Gebal, Ammon und Amalek, das Philisterland und die Bewohner von Tyrus. Zu ihnen gesellt sich auch Assur und leiht seinen Arm den Söhnen Lots. Sela. Mach es mit ihnen wie mit Midian und Sisera, wie mit Jabin am Bach Kishon, die du bei Endor vernichtet hast. Sie wurden zum Dung für die Äcker. Mach ihre Fürsten wie Oreb und Zeeb, wie Sebach und Zalmunna mach all ihre Führer! Sie sagten: "Wir wollen Gottes Land erobern." Mein Gott, lass sie dahinwirbeln wie Staub, wie Spreu vor dem Wind! Wie das Feuer, das ganze Wälder verbrennt, wie die Flamme, die Berge versengt, so jage sie davon mit deinem Sturm, und schrecke sie mit deinem Wetter! Bedecke mit Schmach ihr Gesicht, damit sie, Herr, nach deinem Namen fragen. Beschämt sollen sie sein und verstört für immer, sollen vor Schande zugrunde gehen. Sie sollen erkennen, dass du es bist, Herr ist dein Name. Du allein bist der Höchste über der ganzen Erde. (Psalm 83)
In diesem Psalm beschreibt Asaph eine große Verschwörung zur Zerstörung Israels. Die genannten Stämme und Städte entsprechen denen der heutigen Palästinenser sowie Libanon, Syrien und Jordanien und deren Plan, "Gottes Land zu erobern". Wichtig ist der Appell des Psalmisten an Gott. Er bittet Gott, der Verschwörung ein Ende zu machen, die Teilnehmer an der Verschwörung niederzuschmettern und sie "wie Spreu vor dem Wind dahinwirbeln" zu lassen. Gott hat, zumindest bis jetzt, noch nicht auf diese Bitte geantwortet und die Verschwörung zur Zerstörung Israels besteht bis heute.
Der Appell des Psalmisten wird schließlich mit einer Prophezeiung an Jesaja beantwortet:
Ausspruch über Damaskus: Seht hin, Damaskus verschwindet und wird keine Stadt mehr sein, es wird zu einem Haufen von Trümmern. Die Städte um Aroer sind verlassen; sie gehören den Herden, die dort ungestört lagern. Mit dem Bollwerk von Ephraim ist es zu Ende, mit dem Königreich von Damaskus. Dem Rest von Aram wird es gehen wie der Macht der Israeliten - Spruch des Herrn der Heere. An jenem Tag schrumpft Jakobs Macht zusammen, das Fett seines Leibes schwindet dahin. Dann wird es sein, wie wenn ein Schnitter die Halme packt und mit seinem Arm die Ähren abmäht. Dann wird es sein, wie wenn jemand Ähren aufliest in der Rafaiterebene: Nur ein Rest bleibt für die Nachlese übrig wie beim Abernten der Obstbäume: zwei, drei reife Oliven an den oberen Ästen des Baumes, vier oder fünf an seinen Zweigen - der Spruch des Herrn, des Gottes Israels. An jenem Tag werden die Menschen auf ihren Schöpfer blicken, ihre Augen werden auf den Heiligen Israels schauen. Sie blicken nicht mehr auf die Altäre, das Machwerk ihrer Hände, sie schauen nicht mehr auf das, was ihre Finger gemacht haben, auf die Kultpfähle und die Räucheraltäre. An jenem Tag sind deine befestigten Städte verlassen wie die Städte der Hiwiter und Amoriter, die man verlassen hat aus Furcht vor den Israeliten; es wird eine schaurige Öde entstehen. Denn du hast den Gott, der dich rettet, vergessen; an den Felsen, auf dem du Zuflucht findest, hast du nicht mehr gedacht. Leg nur liebliche Gärten an, bepflanze sie mit Setzlingen aus der Fremde, pfleg sie an dem Tag, an dem du sie pflanzt, lass sie wachsen an dem Morgen, an dem du sie säst: Dahin ist die Ernte am Tag deiner Krankheit und des heillosen Schmerzes. Weh, welch Getöse von zahlreichen Völkern; wie das Tosen des Meeres, so tosen sie. Man hört das Toben der Nationen; wie das Toben gewaltiger Fluten, so toben sie. Doch der Herr wird ihnen drohen, dann fliehen sie weit in die Ferne, dahingejagt vom Wind wie die Spreu auf den Bergen, wie Disteln, die der Sturm vor sich herrollt. Am Abend herrscht plötzlich Schrecken, doch ehe es Morgen wird - verschwunden sind sie. Das ist das Schicksal derer, die uns ausplündern wollen, das Los derer, die uns berauben wollen. (Jesaja 17)
Die Namen mögen anders lauten, aber die Orte, auf die sie sich beziehen, sind so ziemlich die gleichen, wie in Psalm 83. Jesaja beschreibt einen großen Konflikt und die Hauptprotagonisten sind Israel und Syrien. Das offensichtlichste Resultat aus diesem Konflikt ist die Zerstörung von Damaskus. Damaskus ist die älteste ständig bewohnte Stadt der Welt und hat nie die von Jesaja vorausgesagte Verwüstung erlebt. Damaskus wird zerstört werden, daran besteht kein Zweifel. Die anderen Ergebnisse aus diesem Konflikt sind die folgenden:
- Die Städte um Aroer werden verwüstet werden. Laut verschiedenen Quellen ist Aroer der Name von drei Orten in oder nahe von Palästina, oder er bezieht sich auf die heutige Stadt Arair östlich des Toten Meers in Jordanien .
- Mit dem Bollwerk (der befestigten Stadt) von Ephraim ist es zu Ende. Der alte Stamm Ephraim erhielt das Land, das heute den zentralen Teil der palästinensischen West Bank bildet. Diese Städte wurden von den Palästinensern, die im ständigen Streit mit Israel liegen, befestigt. Jesaia erzählt uns, dass diese nach dem Konflikt nicht länger befestigt sein werden.
- Mit dem Königreich von Damaskus ist es zu Ende. Offenbar wird Damaskus nach seiner Zerstörung nicht länger die Hauptstadt Syriens sein, falls es diesen Staat nach dem Konflikt überhaupt noch geben sollte.
- Die Macht Jakobs wird als Folge des Krieges schrumpfen. Nach Jesaja wird die Hoffnung bleiben wie einige Oliven in den Zweigen eines geschlagenen Olivenbaumes.
- Dem Rest von Aram wird es gehen wie der Macht der Israeliten. Arams Macht wird durch den Krieg genau so schrumpfen wie die Israels. Laut einem Eintrag in der Bible Encyclopedia, ist Aram einfach die hebräische Bezeichnung für das Land Syrien.
- Ihre starken Städte (Aram's) werden wegen der Israeliten aufgegeben werden und verfallen.Eine der wichtigsten geistigen Folgen des Krieges wird die sein, dass die Menschen, die gegen Israel gekämpft haben, "auf ihren Schöpfer blicken und ihre Augen auf den Heiligen Israels schauen werden". Diese Menschen, die sich Gott zuwenden und von ihren Kultpfählen und Räucheraltären wegschauen werden, sind genau die, die wegen Israel ihre starken Städte verlassen müssen.
Die Vorhersagen bezüglich Aram beziehen sich auf das Volk Syriens und könnten auch für die Menschen gelten, die man die modernen Assyrer nennt. Nach dem Tod und der Auferstehung Christi war das alte Assyrien die erste Nation, die das Christentum angenommen hat und die Assyrische Kirche wurde 33 AD von Thomas, Bartholomäus und Thaddäus gegründet. Das moderne assyrische Volk zählt heute ca. 3.3 Millionen Angehörige und bewohnt eine Fläche von ca. 140.000 km² hauptsächlich in Syrien, im westlichen Iran, nördlichen Irak und in der südlichen Türkei. Man darf die christlichen Assyrer nicht mit den Kurden verwechseln, die dem Islam angehören. Aber beide Völker teilen sich zum Großteil die gleichen Landstriche, weshalb es öfters zu Konflikten kommt. Laut dieser Webpage von Assyria Online über die Geschichte Assyriens war die traditionelle assyrische Religion die Anbetung des heidnischen Gottes Ashur. In diesem Zusammenhang macht Jesajas Vorhersage, dass sie "nicht mehr auf ihre Kultpfähle schauen" werden, ziemlich viel Sinn.
Nach dem in Jesaja 17 vorhergesagten Konflikt werden viele der Feinde Israels zu Gott zurückkehren, aber nicht Israel. Es wird für Israel keinerlei nationales spirituelles Wiedererwachen bis nach der Magog-Invasion geben, wenn seine riesige Armee durch die göttliche Intervention in Form von Hagel und vom Himmel fallendem Feuer zerschlagen worden ist. Zu dieser Zeit wird Gott sagen: "Meinen heiligen Namen offenbare ich im Volk Israel; ich will meinen heiligen Namen nie mehr entweihen. Dann werden die Völker erkennen, dass ich der Herr bin, heilig in Israel". (Ezechiel 39:7).
Nach Jesaja 17 kommt es zu einem spirituellen Wiedererwachen des assyrischen Volkes und zum Fall der heutigen Nation Syrien, aber auch zur Niederlage der Palästinenser und vielleicht auch vom Libanon und von Jordanien. Dies erklärt, warum diese Nationen, die die traditionellen Feinde Israels darstellen, an der Invasion Israels laut Ezechiel 38-39 unter der Führung von Gog aus dem Lande Magog nicht teilnehmen.
Die letzten Passagen von Jesaja 17 verbinden die Prophezeiungen Jesajas mit Psalm 83. Das "Getöse von vielen Völkern" entspricht der Verschwörung der vielen Völker zur Zerstörung Israels. Im Psalm ist das Ziel der Verschwörung, "Gottes Land zu erobern" und in Jesaja ist es das Ziel der Feinde Israels, zu "rauben" und zu "plündern". Der Zusammenhang wird dadurch bestätigt, wenn man den Appell des Psalmisten mit Jesajas Beschreibung der Wut der Feinde Israels und Gottes Antwort darauf vergleicht. Asaph ruft Gott an und bittet ihn: "Mein Gott, lass sie dahinwirbeln wie Staub, wie Spreu vor dem Wind!"
Jesaja sagt uns, dass der künftige Konflikt, der die Zerstörung von Damaskus beinhaltet, eine Antwort auf Asaphs Bitte sein wird: "Man hört das Toben der Nationen; wie das Toben gewaltiger Fluten, so toben sie. Doch der Herr wird ihnen drohen, dann fliehen sie weit in die Ferne, dahingejagt vom Wind wie die Spreu auf den Bergen, wie Disteln, die der Sturm vor sich herrollt. Am Abend herrscht plötzlich Schrecken, doch ehe es Morgen wird - verschwunden sind sie."
Diese Kombination von Metaphern, in denen Israels Feinde mit Spreu und Disteln verglichen werden, die der Wind vor sich hertreibt, gibt es in der Bibel nur in diesen zwei Textstellen, Psalm 83 und Jesaja 17. Durch Jesaja gibt Gott seine direkte Antwort auf Psalm 83. Der Konflikt, der in Jesaja 17 beschrieben wird, ein Koflikt in dem Israel seine Nachbarn überwältigend besiegt, könnte der Krieg sein, in den Israel vor der in Ezechiel 38:8 erwähnten Magog-Invasion verwickelt ist. Es ist ein Krieg, der Israel am Ende eine kurze Zeit von Frieden und Sicherheit bringen könnte. Die nächste Prophezeiung bei Jesaja, die des Gerichtes über Kusch, hilft uns bei der Bestätigung der Zusammenhänge, die wir bereits hergestellt haben.
Die Magog-Invasion IsraelsAls Völker, die die Magog-Allianz bilden werden, sind genannt: Persia, Kusch, Put, Gomer und Togarma. Der Anführer dieser Allianz ist Gog aus dem Lande Magog, der Fürst von Meschech und Tubal.
Die Ansicht, die von amerikanischen Evangelikalen über die letzten fünfzig Jahre hindurch aufrechterhalten wurde, ist die, dass sich die Bezeichnungen für das Land Magog und auch Mescheh und Tubal auf Russland beziehen. Dieser Meinung war ich früher auch, als ich das Kapitel 12 des Entwurfes für mein Online-Buch geschrieben habe. Im letzten Jahr habe ich aber meine Ansicht neu überarbeitet und die biblischen Texte und die Ansichten verschiedener Wissenschaftler zu diesem Thema gelesen. Die Arbeit von Michael S. Heiser hat mich bei meinen Studien besonders beeinflusst, im Besonderen sein Buch "Islam and Armageddon" (online erhältlich). Heiser ist Wissenschaftler für alte semitische Sprachen, streng gläubiger Christ und auch eine Autorität für UFO-Phänomene im Zusammenhang mit alter Geschichte und biblischen Prophezeiungen. Hier finden sie eine kurze Zusammenstellung über seine akademische und berufliche Laufbahn.
Heiser argumentiert gegen die Meinung, dass bei Ezechiel 38 Russland gemeint sei, und sagt, dass sich diese Annahme nur deshalb so verbreiten konnte, weil damit ein populärer Bösewicht aus dem Kalten Krieg in ein schlechtes Licht gestellt wurde. Die Ansicht, dass in Ezechiel 38 Russland gemeint sei, ist tatsächlich eine ziemlich neue Lehre, die von der Bibel nicht unterstützt wird, und die nur aufgrund einer einzigen zweifelhaften Behauptung in den alten Werken des Josephus beibehalten wurde. Auf der Völkertafel in Genesis 10 sehen wir, dass Magog, Meschech und Tubal sowie Gomer and Togarma alle Nachkommen von Noahs Sohn Japhet sind. Heiser schließt daraus, dass alle diese Stämme in Anatolien angesiedelt sind. Dieser Schluss wird auch vom zuverlässigen Moody Atlas of Bible Lands und einem Großteil von Bibelwissenschaftlern in der Vergangenheit unterstützt. Wenn das wirklich stimmt, spricht Ezechiel eher von der heutigen Nation der Türkei als Führer der Invasion gegen israel als von Russland.
Heute glaube ich, dass die Magog-Invasion Israels zu Beginn des Tages des Herrn von der Türkei angeführt werden wird und sich folgende Länder daran beteiligen werden: Iran (Persia), Sudan (Kush) und Libyien (Put). Sie alle sind muslimische Länder und alle, außer der Türkei, sind heute offene Feinde Israels. Der Iran ist seit dem Sturz des Schah 1979 zum Feind Israels geworden, der Sudan seit dem Putsch durch General Omar Bashir im Jahr 1989, und Libyen, seit Moammar Ghaddafi 1969 durch den CIA eingesetzt worden ist.
Diese Interpretation von der Magog-Invasion wird auch von zahlreichen Websites über Bibelprophetie vertreten, die ihre Schussfolgerungen mit Argumenten unterstützen, die, zusammen genommen, ein starkes Argument bilden. Bei biblicalstudies.com habe ich eine evangelikale christliche Seite gefunden mit dem Artikel "The Nations of Ezekiel 38-39 - Who Will Participate in the Battle?", einer exzellenten messianischen jüdischen Seite von Hanoch Ben Keshet aus Jerusalem mit einer einfachen Karte der an der Invasion beteiligten Völker und eine jüdisch orthodoxe Seite, die zum selben Schluss kommt:
Was er [Ezechiel] prophezeite ist also ein Endzeitkrieg der folgenden Nationen gegen Israel: Turkei (Magog, Meschech, Tubal, Gomer, Togarma); Iran (Persia), Sudan (Kush) und Libyen (Put).
Die Gründung der Magog-AllianzDie Prophezeiung in Jesaja 18 ist eine Prophezeiung über Kusch, dem heutigen Sudan, einem Mitglied der Magog-Allianz:
Wehe dem Land der Heuschreckenschwärme jenseits der Flüsse von Kusch. Es schickt seine Boten aus auf dem Nil, in Papyrusbooten über das Wasser. Geht, ihr schnellen Boten, zu dem hochgewachsenen Volk mit der glatten Haut, zu der Nation, die man weit und breit fürchtet, zu dem Volk, das kraftvoll alles zertritt, dessen Land von den Flüssen durchschnitten wird. Ihr Bewohner der Welt, ihr Bürger der Erde, seht alle hin, wenn man das Zeichen aufstellt auf den Bergen, horcht alle hin, wenn man das Widderhorn bläst. Denn so hat der Herr zu mir gesprochen: Ich will mir alles betrachten von meinem Platz aus, unbewegt wie die glühende Hitze am Mittag, wie die Dunstwolken in der Hitze des Sommers. Ja, noch vor der Ernte, wenn die Blüte vorbei ist und die Frucht zur Traube heranreift, schneidet er die Reben ab mit dem Messer; er entfernt die Triebe, er reißt sie ab. Sie alle werden den Raubvögeln der Berge überlassen und den wilden Tieren im Land. Den Sommer über sitzen die Raubvögel darauf, und im Winter sind dort die wilden Tiere. In jener Zeit werden von dem hochgewachsenen Volk mit der glänzenden Haut dem Herrn der Heere Geschenke gebracht, von der Nation, die man weit und breit fürchtet, von dem Volk, das kraftvoll alles zertritt, dessen Land von Flüssen durchschnitten wird. Man bringt die Geschenke an den Ort, wo der Name des Herrn der Heere gegenwärtig ist: zum Berg Zion. (Jesaja 18, Einheitsübersetzung)
Diese Prophezeiung beginnt mit einer Beschreibung von Boten, die von Kusch zu einer Nation reisen, die folgendermaßen beschrieben wird:
- Es ist ein hochgewachsenes Volk mit glatter Haut.
- Es ist eine mächtige Nation, vor der man sich weit und breit fürchtet.
- Es ist ein Volk mit einer fremden Sprache.
- Sein Land ist durch Flüsse geteilt.
(NIV-Text: ... from a people tall and smooth-skinned, from a people feared far and wide, an aggressive nation of strange speech, whose land is divided by rivers ... Anm.d.Ü.)Diese Passage ist schwer aus dem Hebräischen zu übersetzen und so gibt es davon verschiedene Versionen, wie z.B. in den KJV- und ASV-Übersetzungen:
Go, ye swift messengers, to a nation scattered and peeled, to a people terrible from their beginning hitherto; a nation meted out and trodden down, whose land the rivers have spoiled! (KJV)
Go, ye swift messengers, to a nation tall and smooth, to a people terrible from their beginning onward, a nation that meteth out and treadeth down, whose land the rivers divide! (ASV)
Gehet hin, ihr schnellen Boten, zum Volk, das zerrissen und geplündert ist, zum Volk, das greulicher ist denn sonst irgendeins, zum Volk, das hie und da ausgemessen und zertreten ist, welchem die Wasserströme sein Land einnehmen. (Unrevidierte Lutherbibel)
Gehet hin, ihr schnellen Boten, zum Volk, das hochgewachsen und glatt ist, zum Volk, das schrecklicher ist denn sonst irgend eins, zum Volk, das gebeut und zertritt, welchem die Wasserströme sein Land einnehmen. (Luther 1912)
Geht hin, schnelle Boten, zu der Nation, die hochgewachsen und blank ist, zu dem Volk, das weit und breit gefürchtet ist, zu der Nation, die mit gespannter Kraft [alles] zertritt, deren Land Ströme durchschneiden! (Elberfelder Bibel)
Ist diese Nation "hochgewachsen und glatt" - wie in "glatthäutig" oder ist sie "zerrissen und geplündert"? Ist es eine Nation, die in der Vergangenheit "zerteilt und zertreten" worden ist oder eine, die andere Nationen "zerteilt und zertritt"? Ich bin kein hebräischer Gelehrter und möchte deshalb nicht über die richtige Antwort entscheiden. Alles zusammengefasst können wir aber annehmen, dass die Boten aus Kusch zu einer Nation reisen, die ziemlich genau mit der heutigen Türkei übereinstimmt.
- Die Anfänge der Türkei liegen im mächtigen Reich der Hetither; darauf folgte das Byzantinische Reich und dann das Islamisch-Ottomanische Reich bis zum 1. Weltkrieg. Die Türken waren im Westen immer gefürchtet. Besonders im Mittelalter, als türkische Armeen in Europa bis nach Wien vordrangen. Historisch gesehen sind sie ein Volk, das "schrecklicher ist denn sonst irgend eins", das man "weit und breit fürchtet".
- Nach dem Fall des Ottomanischen Reiches im 1. Weltkrieg wurde die Türkei zur Nation. Die Briten besetzten den Großteil des Reiches (zertreten), später wurde es dann unter Frankreich, Russland und deren arabischen Marionettenregierungen Irak und Kuwait aufgeteilt (ausgemessen).
- Der Nationalist Mustafa Kemal Atatürk war der Gründer der Türkei und er begann sofort mit der Modernisierung und Verwestlichung seiner neuen Nation. Eines der ersten türkischen Gesetze war das Verbot für Männer, sich einen Bart wachsen zu lassen. Die Einhaltung dieses Gesetzes wurde mit der Zeit weniger beachtet, aber türkische Männer sind, mit Ausnahme eines möglichen Schnurrbartes, glattrasiert.
- Die Flüsse Tigris und Euphrat entspringen beide in der Türkei und teilen das Land auf ihrem Weg nach Süden. Die Türkei plant auch den Bau von noch mehr Dämmen an den Flüssen, diese Pläne werden aber gegenwärtig von den Regierungen Syriens und des Irak behindert.
- Die Türkei ist eine muslimische Nation, aber im Gegensatz zu Ägypten, Palästina, Syrien, Jordanien und Arabien, deren Völker semitischer Abstammung sind, sind die Türken Indo-Europäer. Das ursprüngliche Hethiterreich stammt von Heth, einem Sohn von Ham, und wurde später von den Söhnen Japhets übernommen. Juden und Araber stammen von Sem ab (Semiten), während die Türken Nachkommen von Ham und Japhet sind. Hebräisch und Arabisch sind eng verwandte Sprachen, aber Türkisch kommt von einem anderen Zweig des Sprachstammbaumes. Die Türkei ist daher aus isrealitischer Sicht eindeutig ein "Volk fremder Sprache" (= "nation of strange speech" laut englischer NIV-Übersetzung; Anm.d.Übers.).Die Boten von Kusch scheinen zu einem Volk zu reisen, das sehr den Türken zu gleichen scheint. Das Resultat der diplomatischen Aktivitäten scheint in Jesaja 18:3 gegeben:
Ihr Bewohner der Welt, ihr Bürger der Erde, seht alle hin, wenn man das Zeichen (Banner) aufstellt auf den Bergen, horcht alle hin, wenn man das Widderhorn (die Trompete) bläst.
Ein Banner und eine Trompete sind beides Symbole einer heranrückenden Armee und der Hinweis auf die Berge entspricht der Magog-Invasion über "das Bergland Israels" (Ezechiel 39:2). Alle Völker der Welt werden das Banner sehen und die Trompete hören (die Trompete könnte ebenso das Symbol für die Entrückung sein, die nach unserer Zeitleiste ziemlich genau zu diesem Zeitpunkt stattfindet). Als nächstes beschreibt der Prophet Jesaja eine seltsame Ruhe im Himmel, nachdem der Herr herunterschaut und die Armee gegen sein Volk vorrücken sieht:
Denn so hat der Herr zu mir gesprochen: Ich will mir alles betrachten von meinem Platz aus, unbewegt wie die glühende Hitze am Mittag, wie die Dunstwolken in der Hitze des Sommers. (Jesaja 18:4)
Das Hauptaugenmerk habe ich bei meiner Entwicklung des prophetischen Modells der Entrückung zur Zeit des Roten Mondes darauf gelegt, Verbindungen zwischen dem Buch der Offenbarung und den Prophezeiungen des Alten Testamentes herzustellen. Bei meinen Studien bin ich zu dem Schluss gekommen, dass die Zerstörung der Magog-Invasion, einer Invasion, die mit dem Beginn des Tages des Herrn anfängt, durch das Gericht herbeigeführt wird, das von Gott nach dem Erschallen der ersten Trompete in Offenbarung 8:7 kommt. Ezechiels Version von der Zerschlagung der Magog-Invasion hat, wie man diesem Zeitplan entnehmen kann, viele Parallelen zur ersten Trompete. Wenn Jesaja über eine Zeit der Stille im Himmel schreibt, bestätigt er die Richtigkeit der Zeitleiste unserer Red Moon-Entrückungsprophetie, da in Offenbarung 8:1 eine ähnliche Pause bei der Öffnung des siebenten Siegels, genau vor dem Gericht der ersten Trompete, gesprochen wird:
Wenn das Lamm das siebte Siegel öffnete, trat im Himmel Stille ein, etwa eine halbe Stunde lang. .
Nach Gottes Moment der "Stille" auf seinem "Platz", wie es bei Jesaja 18:4 geschrieben steht, beschreibt der Prophet die Folgen dieser Zerstörung einer Armee so, dass es viele Ähnlichkeiten mit den Worten Ezechiels gibt. Vergleichen Sie die beiden Beschreibungen:
Ja, noch vor der Ernte, wenn die Blüte vorbei ist und die Frucht zur Traube heranreift, schneidet er die Reben ab mit dem Messer; er entfernt die Triebe, er reißt sie ab. Sie alle werden den Raubvögeln der Berge überlassen und den wilden Tieren im Land. Den Sommer über sitzen die Raubvögel darauf, und im Winter sind dort die wilden Tiere. (Jesaja 18:5-6)
Du aber, Menschensohn - so spricht Gott der Herr - sag zu allen Vögeln und zu allen wilden Tieren: Versammelt euch und kommt her! Von überall kommt zu meinem großen Opfer zusammen, das ich für euch schlachte, zu meinem großen Opfer auf den Bergen Israels, kommt und fresst Fleisch und trinkt Blut!" (Ezechiel 39:17)
Die Zerschlagung der Magog-Invasion, die nach der Stille im Himmel stattfindet, lässt ebenfalls annehmen, dass das Gericht der ersten Trompete, welches nach einer ähnlichen Stille im Himmel stattfindet, der Weg Gottes ist, die Invasoren zu zerschlagen. Alle diese Textstellen passen zusammen und bestätigen einander und helfen uns bei der genauen Bestimmung der Ereignisse zu Beginn des Jüngsten Gerichtes.
Der Bescheid, dass die Türkei die Rolle des Anführers bei einer unerwarteten Attacke gegen ein "friedliches und argloses" Israel übernimmt, scheint durch Diplomaten aus dem Sudan gebracht zu werden. Im nächsten Abschnitt werden wir versuchen, alle bisher angeführten vorhergesagten Ereignisse aus einem zeitgenossischen Blickwinkel zu betrachten. Die biblische Prophezeiung steht am Rande ihrer großartigen Erfüllung.
Die amerikanische Invasion des IrakWährend ich diesen Artikel schreibe (16. März 2003) erklärt Präsident Bush der Welt, dass die Vereinigten Staaten allein, auch ohne die Zustimmung durch die UN, in den Irak einmarschieren werden, unter Umständen auch ohne Unterstützung Großbritanniens. Wenn alles nach Plan verläuft, sollte die Beseitigung Saddam Husseins ziemlich schnell und mit einem Minimum an Todesopfern vonstatten gehen, obwohl Kritiker ca. eine halbe Million Todesopfer und Haus-zu-Haus-Gefechte in Bagdad voraussagen. Dies ist, was ich erwarte und wofür ich bete.
Unglücklicherweise besteht immer die Möglichkeit, dass etwas Unvorhergesehenes passieren könnte. Vielleicht hat Saddam ein paar Überraschungen in petto. Vielleicht gibt es auch andere mächtige Kräfte, die Überraschungen bereit haben. Durch meine Forschungen musste ich feststellen, dass die fiesesten Menschen jene an der Spitze des anglo-amerikanischen Establishment sind. Die Freimaurer bilden einen großen Teil dieses Establishments und eines ihrer größten Ziele ist der Wiederaufbau des Tempels von König Salomo (siehe dazu die Notizen, die ich zu diesem Thema zusammengestellt habe, und den EIR-Report "Who Is Sparking a Religious War in the Middle East?").
Die zwei mächtigsten Männer Israels, Shimon Peres und Ariel Sharon, sind auch hochgradige Freimaurer. Politisch gesehen scheinen sie große Gegner zu sein, in Wirklichkeit aber sind sie die besten Freunde. Beide sind sie von Grund auf böse und gefährlich und keiner von beiden arbeitet im besten Interesse des israelischen Volkes. Peres ist ein Mitglied der Arbeiterpartei und für das Misslingen des Osloer Friedensprozesses verantwortlich. Dafür hat er einen Nobelpreis bekommen. Er ist auch persönlich für die Ermordung von Premierminister Yitzhak Rabin am 4. November 1995 verantwortlich.
Ariel Sharon ist Mitglied der Likud-Partei. Während Peres einen Nobelpreis erhalten hat, wird Sharon für die Sabra- und Shatilla-Massaker im Libanon verantwortlich gemacht. Er weiß, dass der nach Den Haag zitiert, angeklagt, verurteilt und wegen Kriegsverbrechen eingesperrt wird, wenn er seinen anglo-amerikanischen Meistern nicht gehorcht.
Einer der Hauptpunkte des Osloer Friedensprozesses war es, die Altstadt und den Tempelberg aus den Händen der Araber zu nehmen und sie der UN und dem Vatikan zu übergeben (siehe dazu "The Vatican's Plot Against Israel" von Barry Chamish vom 17. Januar 2001). Dieser Plan wäre aufgegangen, wenn die Ermordung Rabins nicht total verpfuscht worden wäre. Rabins Arbeiterpartei steuerte auf eine Wahl gegen Benyamin Netanyahu von der Likud gegen Ende 1995 zu. Die Dinge begannen für die Arbeiterpartei schiefzulaufen und Netanyahu schien die Unterstützung des Volkes zu erlangen. Dies stärkte Rabin bei seinem Rückzug aus den Osloer Vereinbarungen und verärgerte seine anglo-amerikanischen Meister aufs Äußerste. Daraufhin entwickelte Peres einen Plan zur Ermordung Rabins mit Hilfe von Carmi Gillon, dem Chef des israelischen Geheimdienstes (Shabak). Rabin sollte ermordet, der Mörder als Rechtsextremist hingestellt und Peres der neue Vorsitzende der Arbeiterpartei werden. Das Volk würde somit vom Rechten Flügel angewidert sein und von der Likud- zur Arbeiterpartei wechseln und Peres als neuen Premierminister wählen. Daraufhin hätte der Friedensprozess in vollem Umfang weitergeführt werden können.
Nachdem die Ermordung aber zu einer derart chaotischen Angelegenheit wurde, kam die Wahrheit sofort heraus und die Likudpartei nützte die Aufdeckung dazu, Netanyahus Wahl zu Beginn 1996 zu garantieren. Diese Ereignisse wurden in zahlreichen Büchern aufgezeichnet, die wichtigsten davon sind Chamishs "Who Murdered Yitzhak Rabin?" und David Morrison's "Lies - Israel's Secret Service and the Rabin Murder". Der Sündenbock für den Mord war Yigal Amir, ein Angehöriger der Shabak unter der direkten Aufsicht von Avishai Raviv. Amir feuerte mit Platzpatronen, Rabin wurde unverletzt in seine Limousine verfrachtet und dann von einem Leibwächter der Shabak, den Chamish nun seit Jahren öffentlich bei seinem Namen nennt, erschossen. So unglaublich die Geschichte klingen mag, sobald man über die Fakten weiß, kann man ihr nicht widersprechen.
Netanyahus Amtszeit brachte für Israel eine relative Zeit des Friedens, für die Pläne des Establishment war sie aber keineswegs vorteilhaft. Aus diesem Grund wurde die öffentliche Meinung von der Presse gegen Netanyahu aufgewiegelt und bei der nächsten Wahl wurde Ehud Barak zum Premierminister gewählt. Der ganze Osloer Friedensgrozess kam zu einem Höhepunkt, als Präsident Clinton im Sommer 2000 Ehud Barak und Yasser Arafat zu einem 15-tägigen Gipfeltreffen nach Camp David einlud. Beide Seiten machten große Fortschritte und schienen zu einer Einigung zu kommen, als aber Yasser Arafat der US-israelischen Initiative, die Altstadt unter internationale Kontrolle zu stellen, nicht zustimmen wollte, fiel alles auseinander. Arafat forderte, dass die Heiligen Stätten unter palästinensischer Kontrolle bleiben sollten und sobald das anglo-amerikanische Establishment erkannte, dass es die Heiligen Stätten auf friedliche Weise nicht in seine Hände bekommen konnte, beschloss es, dieses Ziel durch Krieg zu erreichen. Über Nacht wurde Ariel Sharon zu ihrem neuen Mann und im Oktober 2000 betrat er provokativ den Tempelberg-Komplex, was sofort zur "Al-Aqsa Intifada" führte, dem Palästinenseraufstand, der bis zum heutigen Tag andauert. Sharon wurde dann im Frühjahr 2001 zum Premierminister Israels gewählt.
Die mächtigsten Kräfte innerhalb der Bush-Administration sind heute sehr eng mit Sharon und Israels Likud-Partei verbunden. Dies ist eine peinliche Tatsache, die aber in letzter Zeit von einigen, wie auch von Patrick Buchanan laut ausgesprochen wurde. Er verweist auf die Strategien und Machenschaften von Männern wie Wolfowitz, Perle, Feith und deren Verbündeten in den Medien und im Pentagon, die alle Ariel Sharon und Israels neue militante Vorgangsweise gegen die eingeschlossenen Palästinenser unterstützen. Die Mitglieder dieser Gruppe sind auch die strategischen Planer des drohenden Krieges im Irak. Die Pläne reichen zurück bis in Jahr 1991, als sich Bush senior aus dem Irak zurückzog und Saddam an der Macht ließ.
Nun bin ich ein evangelikaler Christ, der Israels Recht auf ein ungestörtes Leben in dem ihm von Gott gegebenen Land unterstützt, bin aber nicht so blind wie andere Kommentatoren innerhalb der religiösen Rechten, die jede Strategie Isreals ohne Rücksicht darauf, wie extrem oder unmenschlich sie auch sei, unterstützen. In Wahrheit ist politischer Zionismus ein wichtiger Teil des freimaurerischen Planes zum Wiederaufbau des Tempels Salomos. Zionismus und Freimaurertum sind die entgegengesetzten Seiten der selben Medaille und die Führer beider Institutionen sind von Grund auf böse. Wir müssen berücksichtigen, dass der drohende Krieg im Irak genau die Art von Überraschungen beinhalten könnte, die ich vorher angesprochen habe, und die von Israel als Rechtfertigung zur Vernichtung seiner unmittelbaren Nachbarn benützt werden könnten. Vielleicht könnte sogar Syrien aus irgendeinem Grund in den Konflikt hineingezogen werden. Eine der größten Fabriken Syriens für chemisch/biologische Waffen liegt in einem Außenbezirk von Damaskus und wenn man bemerken würde, dass diese Waffen verwendet werden könnten, würde Israel auf der Stelle handgreiflich werden.
Einige der scharfsinnigsten Stimmen innerhalb des israelischen politischen Establishments haben sogar damit argumentiert, dass der einzige Weg zum Frieden die Zerstörung der palästinensischen Authorität sei und die Durchführung von Massendeportationen von Palästinensern wie bereits in den Jahren 1948 und 1967. Sie behaupten, dass Israels Langzeitsicherheit nur durch die Neutralisierung der Palästinenser und die Übernahme der gesamten West Bank erreicht werden kann sowie durch die Eliminierung der Hezbollah im südlichen Libanon und der Vernichtung Syriens, das innerhalb der Bush-Administration als kleinerer Satellit der Irak-Iran-nordkoreanischen Achse des Bösen angesehen wird. .
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass der Mittlere Osten auf allen Seiten vom Bösen umgeben ist. Saddam Hussein ist böse, aber der kurzsichtige, engstirnige Plan der Bush-Adminstration zu seiner Beseitigung ist ebenso böse und könnte auf viel billigere und weniger gewalttätige Art und Weise durchgeführt werden. Israels Nachbarn sind böse und sie werden ihr Langzeitziel, die vollkommene Ausradierung Israels, nach göttlicher Bestimmung nicht erreichen. Schlußendlich ist auch Israels Führung von Grund auf böse, wird aber von der religiösen Rechten (Falwell und Robertson) blind angenommen, unterstützt und finanziell aufgerichtet, obwohl man weiß, dass gerade diese Leute ihr eigenes Volk betrügen werden, sobald der Antichrist auf der Bildfläche erscheint.
Wenn der Irak-Krieg beginnt, werden wir durch die Handlungen der israelischen Führung sehen, wo unsere Welt auf der prophetischen Zeitleiste steht. Wird sie aus dem kontrollierten Chaos auftauchen und sich selbst in einem neuen Zustand von Frieden und Sicherheit finden? Wird sie die Heiligen Stätten Jerusalems in ihrem alleinigen Besitz haben?
Der Aufsteig der TürkeiÜber viele Jahre haben amerikanische Evangelikale dabei geholfen, den "Kalten Krieg" des Establishments zu rechtfertigen, und zwar aus dem Glauben heraus, wir würden im Geheimen gegen Russland kämpfen, das als Magog identifiziert zur Invasion Israels ausersehen war. Wir dachten, wir würden eine christliche Pflicht erfüllen, indem wir Israel schützen und die Apokalypse verhindern. Heute hat die Bush-Administration als Teil ihrer Vorbereitung auf eine Invasion des Irak versucht, die türkische Regierung mit Milliarden von Dollars Unterstützungsgeldern zu bestechen, um die türkischen Basen und den Luftraum verwenden zu können. Die Hälfte der angebotenen Unterstützung ist zweckgebunden und muss für den Kauf von Waffen und Material für das türkische Militär von amerikanischen Verteidigungsunternehmen verwendet werden. Es ist eine Ironie, dass die Bush-Administration, die so eng (und fälschlicherweise) mit der echten evangelikalen Christenheit verbunden ist, diejenige ist, die den Weg für den wahren Magog zur Erfüllung seiner vorhergesagten Rolle als Führungskraft der Invasion Israels ebnet.
Wir können nicht mit Sicherheit wissen, wohin dieser Krieg mit dem Irak führen wird. Vielleicht zur Erfüllung von Jesaja 17, vielleicht auch nicht. Worüber wir uns nun Gedanken machen müssen, ist die Situation, in der sich die Türkei sowohl nach dem Irakkrieg als auch nach der Erfüllung von Jesaja 17, wann immer das auch geschehen wird, befinden wird. In beiden Fällen wird sich der Islam ziemlich gedemütigt finden mit niemandem, der auftritt und Mohammeds Banner hochhalten wird. Im Irakkrieg wird sich das "christliche" Amerika als Sieger über ein muslimisches Land erweisen und mit der Erfüllung von Jesaja 17 wird das "zionistische" Israel als Sieger über die Palästinenser und Syrer hervorgehen. Auf wen wird der Islam unter solch beschämenden Bedingungen blicken? Der Name dieses Mannes könnte sehr wohl Recep Tayyip Erdogan sein.
Werfen wir noch einmal einen Blick auf die Mitglieder der Magog-Allianz und überprüfen wir die Geschichte der Türkei, des Iran, Sudan und Libyens um das gemeinsame Bindeglied zu finden.
In zwei früheren Artikeln habe ich dargestellt, wie der Schah von Persien vom Westen betrogen und sein Land vorsätzlich den Islamischen Fundamentalisten übergeben wurde. Dies war ein Teil der Krisen-Politik des Establishments zur Zerschlagung von arabischem Nationalismus und Entwicklung und die dem Mittleren Osten seine Langzeitrolle als Diener des Westens gesichert hat. Die Hauptkomponente der westlichen Kampagne zur Destabilisierung der Region war eine als Muslimische Bruderschaft bekannte Gruppe. Es ist dies die mächtigste Mafia der muslimischen Welt und die Beschlüsse, die bei Bruderschaftskonferenzen in London und Genf gefasst wurden, haben globale Auswirkungen. Einer der Aspekte der Muslimischen Bruderschaft ist der, dass sie über die Grenzen von Sekten reicht und sowohl innerhalb der Sunniten als auch der Schiiten, die im größten Teil des Iran vertreten sind, großen Einfluss hat. Die Fraktion der Muslimischen Bruderschaft, die die Revolution zum Sturz des Schah hauptsächlich kontrolliert hat, war die Fedayeen-e-Islam und es war der Fedayeen-Führer Ayatollah Khalkali, der nach der Revolution zum Obersten Richter für die Gerichtsverhandlungen gegen tausende Schahanhänger ernannt wurde. Die Fedayeen kontrollierten auch die Opiumproduktion und den Drogenhandel, die im Geheimen unter dem Schah operierten und die er vor seinem Sturz eliminieren wollte. Nach der Revolution wurde Khalkali zynischerweise von Khomeini zum Kopf des iranischen nationalen Anti-Drogen-Programmes ernannt.
Die gleiche Situation herrschte im Sudan. Der gegenwärtige Herrscher des Sudan, General Omar Bashir, wurde (nach einem Bruderschaftstreffen in London einige Monate zuvor) 1989 von Islamischen Fundamentalisten zusammen mit der Internationalen Muslimischen Bruderschaft an die Macht gebracht. Der Mann hinter dem Thron war der mächtigste Sprecher der Muslimischen Bruderschaft in Afrika namens Hassan al-Turabi und unter seiner Führung wurde der Sudan zur wichtigsten Terroristenbasis Afrikas. Bald strömten Mujahedin aus aller Welt nach Khartoum zum Training in vom Iran finanzierten Militärcamps. 1995 unternahm die Muslimische Bruderschaft mit sudanesicher und iranischer Unterstützung einen Mordversuch auf den ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak bei seinem Besuch in Äthiopien. Daraufhin wäre es beinahe zum Krieg zwischen Ägypten und dem Sudan gekommen. Auch Saudi Arabien wurde aufgehetzt, weil es die Nähe des Sudan zum Iran, ihrem schiitischen Feind, nicht einsehen wollte. Zu dieser Zeit lebte Osama bin Laden im Sudan. Er wurde von Turabi in den Sudan gebracht und entwickelte eine sehr enge Freundschaft zu Turabis Sohn.
Die offene Verstrickung des Sudan mit der Muslimischen Bruderschaft dauerte nur ein paar Jahre. Mit der Bombardierung der amerikanischen Botschaften in Kenia und Tanzania im Jahr 1998 war das Spiel zu Ende. Die Wirtschaft des Sudan war dahin und die Regierung musste Schritte setzen, um sich selbst wieder in die zivilisierte Welt zurückzubringen. Im Dezember 1999 entließ General Omar Bashir Turabi aus der Regierung und ließ ihn im Februar 2001 verhaften. Im Oktober 2001 wurde er wieder freigelassen und sein heutiger Aufenthaltsort kann nicht mit Sicherheit angegeben werden. Er ist der wichtigeste afrikanische Sprecher der Muslimischen Bruderschaft und wurde in der Vergangenheit als der "Schwarze Papst des Islam" bezeichnet. Deshalb wird er auch geschützt. Vielleicht haben seine Meister eine wichtige Rolle für ihn in der Zukunft. (In meinem Artikel über die Muslim Brotherhood finden Sie weitere Backgroundinformationen zu diesem Mann)
Dier libysche Führer Colonel Moammar Ghaddafi hat von der Muslimischen Bruderschaft nicht die gleiche Unterstützung erhalten. Er entfacht gerne Gewalt gegen die Juden und den Westen und die Muslimische Bruderschaft wird zum Großteil von London aus kontrolliert, und Ghaddafi weiß das. Laut dem ehemaligen MI-5-Agenten David Shayler, hat der britische Geheimdienst Osama bin Laden (ein lebenslanges Mitglied der Muslimischen Bruderschaft) angeheuert, um Colonel Ghaddafi 1996 zu ermorden. Aber in der arabischen Welt können sich Allianzen schnell verschieben und wir wissen irgendwie, dass Libyen seine Kräfte mit denen des Sudan und der Türkei zur Auslöschung Israels vereinen wird. Libyien hat eine gemeinsame Grenze mit dem Sudan und seit Turabi aus der sudanesischen Regierung entlassen worden ist, erfreuen sich Ghadaffi und Bashir einer engeren Verbundenheit. In Wahrheit aber gibt es viele Wege, durch die Libyen in die Allianz eingebunden werden könnte.
Seit Mustafa Kemal Atatürk die Nation aus den Trümmern des Ottomanischen Reiches aufgebaut hat, ist die Verbindung der Türkei mit dem Islam ziemlich entmutigend. Von Anfang an hat er festgelegt, dass die Türkei sekulär bleiben soll und so ziemlich jede Art eines religiösen Ausdrucks - und im Besonderen die des Islam - wurde weitgehend verboten. Wie schon zuvor erwähnt, hat er das Tragen von Bärten per Gesetz verboten und ebenso das Tragen des Schleiers. Atatürk starb 1938 und hinterließ eine Regierung, die immer mehr von den Spitzengenerälen des Militärs dominiert wurde, die dazu bestimmt worden waren, Atatürks anti-islamische Politik weiterzuführen.
Über die Jahre konnte das Land den Islam unterdrücken und den politischen Status-quo entsprechend der Vision Atatürks erhalten. Dies alles änderte sich mit dem Aufstieg von Necmettin Erbakan, der von der Internationalen Muslimischen Bruderschaft unterstützt und finanziert wurde. Erbakan war der Gründer verschiedener pro-islamischer Parteien und 1980 reagierte das Militär auf islamische Agitation und Krawalle mit einem Putsch und bildete eine neue Regierung. Erbakans Partei wurde verbannt und er selbst wurde für sieben Jahre von der Politik ausgeschlossen. Von der Seitenlinie her bildete er 1983 die Wohlfahrtspartei und half bei der finanziellen Unterstützung von Kanditaten, die die Ziele der Wohlfahrtspartei - dem Stopp der Korruption und das Zugeständnis von religiöser Freiheit - verfolgten.
Den Höhepunkt seiner Karriere erreichte er, als er 1996 zum Premierminister der Türkei gewählt wurde. Er war der erste bekennende islamische Premierminister der Türkei und regierte genau zwölf Monate bevor Ihn das Militär von der Macht verdrängte. Einige der zweifelhaften Errungenschaften in seiner Amtszeit waren die verbesserten Beziehungen der Türkei mit Libyen und dem Iran, die vom Westen als "Terroristenstaaten" angesehen werden, und seine verächtliche Behandlung des israelischen Premierministers Netanyahu. Er wechselte auch seine Position bezüglich des Beitrittsantrags der Türkei an die EU, indem er zuerst dagegen ankämpfte und dann den Antrag unterstützte.
Erbakan war immer die Verbindung der Muslimischen Bruderschaft mit der Türkei und einer der Erbakan am meisten den Rücken stärkte war der Schweizer Finanzier Ahmed Huber. Mehr über Huber lesen Sie im Artikel "The Mysterious Ahmed Huber" von Kevin Coogan.
Kurz zusammengefasst: Huber ist ein Schweizer Financier und Journalist, der seine Karriere als Sozialist begann. In den 1950er Jahren konvertierte er in einer Genfer Moschee, die von Said Ramadan, einem Führer der Muslimischen Bruderschaft, gegründet worden war, zum Islam. Später reiste er nach Ägypten, wo er sich mit dem pro-Nazi Mufti Amin al-Husayni anfreundete. Seine ganze Karriere bestand darin, einen anti-semitischen Kreuzzug nach dem anderen zu unterstützen. Nachdem Sadat mit Israel Frieden geschlossen hatte, wandte er sich von Ägypten ab und den schlagkräftigen iranischen Interessen zu. Bis 1994 wurden seine Ansichten so offensichtlich extrem, dass ihn seine eigene Schweizer Sozialistische Partei ausschloss.
Huber ist einer der fünf Manager der Investmentgruppe Nada Management oder auch Taqwa Management. Diese Bank stand auf einer Liste von 62 Organisationen und Einzelpersonen, die der finanziellen Unterstützung Osama bin Ladens und der Al Qaida verdächtigt wurden. Nach den Ereignissen des 11. September lobte er die Attacken und Journalisten, die ihn in seinem Büro interviewten, konnten die großen Bilder seiner zwei Helden, Adolf Hitler und Osama bin Laden, auf der Wand hinter seinem Schreibtisch bewundern. Der Schweizer Journalist Richard Labeviere schreibt in "Dollars For Terror", dass Huber auch Fotos von Necmettim Erbakan, Jean-Marie Le Pen und dem Ayatollah Khomeini in seinem Büro aufgestellt habe. Labeviere schreibt, dass Huber Erbakan mit Le Pen bekannt gemacht habe und dass seine beiden Freunde "angeblich behaupteten, sie würden 'die gleiche Ansicht über die Welt' haben und 'ihren gemeinsamen Wunsch zur Zusammenarbeit bei der Entfernung der letzten rassistischen Hindernisse, die noch die Union der islamischen Bewegung mit der nationalen Rechten in Europa verhindern,' ausdrückten."
Labeviere schreibt, dass Huber "ein europäisches Pressereview für die iranische Führung und dann für die türkische Refah [Erbakans Wohlfahrtspartei] veröffentlicht hat. Nachdem den ersteren die finanziellen Mittel ausgingen, beschloss A.H. [Ahmed Huber] sich in den Dienst der letzteren zu stellen. Als Außenstelle der Türkischen Muslimischen Brüder wurde die Refah also A.H.'s Hauptarbeitgeber; und durch die Vermittlung der Türkischen Islamistischen Partei wurde dieser ehemalige Parlamentskorrespondent ein Shareholder in der A.T. [Al Taqwa] Bank."
Der Haupteigentümer der Bank, Yussef Nada, gab Labeviere gegenüber zu, dass seit Beginn seiner Aktivitäten "A.T. [Al Taqwa] seine gesamten Transaktionen unter die Aufsicht von Sheik Yussef al-Qardawi gestellt hat." Sheikh Qaradawi ist ein gut bekanntes Mitglied der Muslimischen Bruderschaft und stand an der Spitze der islamischen Gelehrten, die die anti-islamische Praxis der Selbstmordattentate verteidigten.
Heute ist Necmettin Erbakans politische Karriere im Wesentlichen vorbei, aber nicht sein Einfluss in der Türkei.Sein Protégé ist ein junger islamistischer Politiker namens Recep Tayyip Erdogan. Er wurde 1954 im Schwarzmeerhafen Rize geboren. Erdogan traf Erbakan zum ersten Mal während er die Marmara Universität in Istanbul besuchte. Erdogan wurde in die islamistische Bewegung hineingezogen und laut einer BBC-Biografie hatte er seinen ersten Zusammenstoß mit dem Gesetz nach dem Militärputsch von 1980, als er einer Anweisung seines Chefs bei einer Istanbuler Transportbehörde, seinen Bart wegzurasieren, nicht Folge leistete. Einige Zeit später startete er seine Karriere als Politiker der Wohlfahrtspartei. Mit der standhaften Unterstützung durch seinen Mentor Erbakan wurde er 1994 zum Bürgermeister von Istanbul gewählt.
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I'll be back shortly to summarize Erdogan's views regarding Turkey's illustrious Islamic past, his alleged status as the current leader of the Turkish branch of the Muslim Brotherhood, his attitude towards Israel, and to offer my final thoughts for this article. In the meantime, Pray that this world might come to realize the "peace which passeth understanding" that can only be found through Jesus Christ.
Peter Goodgame
March 17, 2003
(Special thanks to Ingrid Schrei for providing this German translation)